
Nordindien
... strahlende Gipfel und Paläste!
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Nordindien Delhi Haryana Himachal Pradesh Jammu und Kaschmir Punjab Rajastan Uttar Pradesh |
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Nützliche Reiseinformationen Einreise / Impfungen Essen/Trinkwasser Geld/Umtausch/Kreditkarten Armut/Bettler Klima Kleidung Trinkgelder |
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Reiseprogramme |
1. Nordindien - Strahlende Gipfel und Paläste
Der Himalaya, das Dach Indiens ist das mächtigste Gebirge der Welt. Hier finden Sie nicht nur die höchsten Gipfel der Erde, sondern auch das berühmte Valley of Flowers, üppige Hügel und Wasserfälle: Ein Paradies für Trekker, Skifahrer, Drachenflieger und Rafting-Liebhaber.
Zu Füßen des Gebirges liegen die weiten, fruchtbaren Ebenen, in denen der heilige Ganges durch die zeitlosen heiligen Städte fließt. Im angrenzenden Rajasthan eröffnet sich eine strahlende Wüstenwelt mit Palästen, Tempeln und märchenhaften Hotels.
Eine fünftausendjährige Kultur - von den Ariern und den Mogulen bis zu den britischen Kolonialherren - hat den Norden, das zauberhafte Mutterland Indiens, geprägt.
Erleben Sie Hillstationen in den kühlen Wäldern des Himalaya: Kulu, Manali, Shimla, Nainital und Mussoorie.
Die Hochebene von Ladakh in Jammu und Kashmir mit seinen Mondlandschaften.
Viktorianischen Glanz und das beeindruckende Red Fort mit seinen 2 km langen Befestigungsanlagen.
Rajasthan, das Land der Maharaja-Paläste und der Wüste, mit seiner Festungsstädten: Jaisalmer, Jodhpur, Udaipur und Bikaner und die "Pink City", Jaipur, Hauptstadt von Rajasthan.
Das "Goldene Dreieck", mit der Fahrt nach Agra zum Taj Mahal, einem der größten Kunstwerke der Welt und dem schönsten Denkmal, das je der Liebe erbaut wurde. Fatehpur Sikri, die ehemalige Hauptstadt des Mogulreichs, und die "Pink City", Jaipur, Hauptstadt von Rajasthan.
Varanasi: Die legendäre heilige Stadt am Ganges.
Lucknow: Wo alte muslimische Tradition und Lebensart in ihrer kultiviertesten Form weiterleben.
Im Punjab: Der Goldene Tempel von Armitsar, der heiligste Schrein der Religionsgemeinschaft der Sikhs; und die Stadt Chandigarh, die vom französischen Architekten Le Corbusier geplant wurde.
Der "Palast auf Rädern": Reisen Sie im Luxuszug eines Maharaja.
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Delhi - die Hauptstadt Indiens mit seiner tausendjährigen Geschichte, ist auch die Stadt mit den meisten Sehenswürdigkeiten. Die Stadt liegt am Westufer des Yamuna-Flusses, am Rande der Ganges-Ebene.
Hier, zwischen den zerfallenen Befestigungen des Purana Quila, eines alten Forts, wurde während der letzten Ausgrabungen festgestellt, daß die Stadtgründung auf das Jahr 1200 v. Christi zurückgeht und mit Indra-Prastha, der legendären Metropole der Arier, identisch ist. Die ersten historischen Aufzeichnungen stammen jedoch aus dem 11 . Jh. n. Christi, als die Rajput-Fürsten ihren Sitz in der Stadt hatten.
Im 12. Jh. brachen islamische Eroberer in Delhi ein. Prithviraj, der letzte Hindukönig, der in Delhi herrschte, wurde 1192 in einer Schlacht getötet. Seit dieser Zeit bis zur britischen Kolonialherrschaft regierten Moslemherrscher.
Das jetzige Delhi besteht aus zwei deutlich voneinander getrennten Teilen: dem "alten" Delhi (Old Delhi), mit seinen typisch orientalischen Stadtvierteln, seinen engen Gassen und Basaren, seinen Tempeln, Moscheen und anderen historischen Monumenten, und dem "neuen Delhi" (New Delhi). Das letztere wurde von den britischen Architekten Lutyens und Sir Herbert Baker 1931 symmetrisch als Gartenstadt angelegt. Hier, zwischen den Gräbern und Mausoleen, Erinnerungsstätten edler Herrscher und Könige, ist Delhi so, wie es von den Briten gestaltet wurde: breite Prachtstraßen, unberührte Gärten, weit verstreute Sommerhäuser im Kolonialstil und schattige Alleen. Der Rajpath Boulevard zieht sich vom Fuße des Indischen Tors am imposanten Parlamentsgebäude vorbei, schnurgerade bis hin zu den wichtigen Toren des Rahtrapati-Bhawan Palastes, der königlichen Residenz früherer Vizekönige und nun des Präsidenten von Indien.
Sehenswürdigkeiten:
Alt Delhi: Chandni Chowk, Red Fort, Jama Masjid, Rajghat, Firoz Shah
Kotila.
New
Delhi: Purana Quila, Grabmal Humayuns, Nizam-du-Din Aulia, Jantar
Mantar-Sternwarte, Parlament, Rashtrapati Bhawan, India Gate, Lakshmi-Narayan-Tempel,
Buddha Jayanti Park, Bahai Temple, Qutub Minar, Hauz Khas.
Temperatur (°C): Sommer: Max 41.2, Min 21.4; Winter:
Max 33.7, Min 6.8.
Sprachen: Hindi, Englisch
Beste Saison: September bis März
Auf der Durchreise werden Sie die landschaftliche Schönheit dieses Staates bewundern könen, die fruchtbaren grünen Felder, aber auch die herzlichen, temperamentvollen Menschen und die vielen Sehenswürdigkeiten aus der Moghulzeit,darunter die beliebten Pinjore-Terassengarten.
Chandigarh
Die Hauptstadt von Haryana liegt 238 km from von Delhi entfernt und unweit
von Delhi steht der Suraj Kund, ein hinduistischer Sonnentempel aus dem 8.Jh.
Der Badkal Lake,die Thermalquelle von Sohna, in deren Nähe sich auch
das Vogelschutzgebiet Sultanpur befindet.
Kurukshetra
In Kurukshetra, unweit von Panipat, fand auch die heiligste Schlacht des Mahabharata
statt:Die Schlacht zwischen den Arier-Stämmen der Kuru und den Pandawa.
Kurukshetra besitzt viele Tempel und Wasserbecken, zu denen die Pilger zum
Baden kommen.
Höhe:
304.8 to 365.78 Meter.
Temperatur (C): Sommer- Max 37, Min 23; Winter- Max 24, Min
5.
Regen: 111,4 cm.
Beste Saison: Oktober bis März.
Der Bundesstaat Himachal Pradesh, inmitten der Himalayakette gelegen,
besticht durch seine exotischen Täler, herrlich grünen Berghänge,
verschneiten Berggipfel und die überall aufzufindenden rauschenden Bäche.
Im Sommer ist die Luft dieser einmaligen Bergwelt milde, wie auch der Herbst
noch mit sonnigen und milden Tagen locken kann. Während des Monsuns beginnt
überall das Grün zu sprießen und die schneereichen Winter
bieten den Wintersportfreunden ein reichhaltiges Programm.
Shimla
Hauptstadt des Staates ist Shimla, welches früher Sommerresidenz des
britischen Vizekönigs war. An jeder Ecke dieser Stadt eröffnen sich
neue Panoramen - so kann man zwischen den Bäumen immer wieder kleinere
Siedlungen im Stil der Region entdecken. Die Mall, Shimlas Hauptstraße,
geht außerhalb der Stadt in eine schöne Promenade über, die
an prachtvollen Villen vorbeiführt. Interessant sind auch die Märkte
und Basare, die sich über viele Stufen und steile Gäßchen
hinziehen. Der überwiegende Teil der Bevölkerung Himachal Pradeshs
lebt von der Landwirtschaft - wobei besonders in der Obsterzeugung ein hoher
Standard erreicht wurde.
In der Umgebung von Shimla liegen mehrere Orte, die man erwandern kann.So liegt in 16 km Entfernung Kufri, und etwas weiter entfernt 64 km -Narkanda, wo man im Januar und Februar Ski fahren kann.
Verkehrsverbindungen:
Shimla ist sowohl mit Bus und Bahn, als auch mit dem Flugzeug zu erreichen.
Direktflug von Kulu nach Delhi.
Ausflüge:
Von Dalhousie aus, ca. 80 km nördlich von Pathankot in 2.190 m Höhe
gelegen, kann der Blick über die von Chenab, Beas und Ravi durchflossenen
Täler und die schneebedeckten Gipfel des Himalaya schweifen. Dalhousie
war früher eines der Erholungszentren der Engländer, und heute leben
viele emigrierte Tibeter hier.
Noch weiter nordöstlich, nämlich 52 km von Dalhousie entfernt, findet man die malerische und ruhige Kleinstadt Chamba mit seinem Laxmi-Narayan-Tempel-Komplex aus dem 10. Jahrhundert. Chamba dient auch als Ausganspunkt für TrekkingTouren nach Zauskar, Lahaul und zum 192 km südöstlich gelegenen Dharamsala.
Hier in Dharamsala (214 km nordwestlich von Kulu, 514 km von Delhi, 322 km von Shimla und 90 km von Pathankot aus gelegen), bzw. in der ausgedehnten tibetanischen Siedlung McLeod Ganj, fand der Dalai Lama seine neue Zuflucht. Der aufeinem Felsplateau gelegene Ortsteil läßt sich von Dharamsala aus über eine neun Kilometer lange Fahrstraße erreichen. Sehenswert sind hier vor allem das tibetanische Kloster und die Bibliothek; die zahlreichen tibetanisch geführten kleinen Restaurants tragen ebenfalls sehr zur Beliebtheit von McLeod Ganj bei. Weitere interessante Orte in der Umgebung Dharamsalas sind das 18 km entfernte Kangra, Jwalamukhi (30 km) und das 56 km entfernt gelegene Baijnath. Der Shiva-Tempel dieser Stadt soll bereits im Jahre 804 n. Chr. erbaut worden sein.
Zu einem der beliebtesten
Reiseziele in Nordindien und einer der erholsamsten Regionen im Vorhimalaya
zählt das durch den Beas geformte Kulu-Tal.
Das in der Mitte des Tales gelegene Kulu ist bekannt für sein im Frühjahr
stattfindendes Dussehra-Fest. Hierzu werden die Abbilder der Berggötter
aus den Dörfern in Begleitung von Umzügen,Tanz und Musik in die
Stadt gebracht. Aufjeder Seite des Kulu-Tales findet man kleine Dörfer,
die jeweils etwas Besonderes zu bieten haben: so findet man in Manikaran heiße
Quellen und in Katrain kann man Karpfen fangen.
Manali - die Königin der Berge - ist umrahmt von 5000 bis 6000 m hohen schneebedeckten Bergen und ist einer der wichtigsten Ausgangspunkte für Trekking-Touren. Sehenswert sind hier auch der Hadimba Devi-Tempel, das Vashist-Schwefelbad und das tibetanische Kloster. Etwa 117 km von Manali entfernt liegen Lahaul und Spiti in einer rauhen und weitgehend kahlen Bergregion, die durch Ladakh im Norden und Tibet im Osten eingerahmt wird. In der Region von Lahaul gibt es keinen Monsun, was den Freunden von Trekking und Bergsteigern eine lange Saison beschert. In Keylong, der Hauptstadt Lahauls, finden sich drei der schönsten Klöster Lahauls.
Mit dem Flugzeug:
Verkehrsverbindungen nach Kulu und Manali. Die privaten Fluglinien Jagson
Airlines und Archana Airways bieten zweimal täglich eine Verbindung von
Delhi nach Kulu.
Mit dem Bus:
Es bestehen direkte Busverbindungen von Delhi
(17 Stunden), Chandigarh (12 Stunden), Shimla und Dharamsala aus. Die Busse
fahren weiter nach Manali.
Hotels:
Mehr als 50 Hotels, Bungalows und Gästehäuser aller Kategorien stehen
zur Verfügung. Nähere Informationen zu Unterkünften bekommt
man im Tourist Office Manali in der Nähe des Busbahnhofes.
Trekking und Bergsteigen
Die Trekking-Saison beginnt im Himachal Pradesh im Mai und geht bis Ende Oktober.
Das Institute of Mountaineering and Allied Sports Manali steht als Ansprechpartner
zur Verfügung und organisiert eigene Bergaktivitäten.
Die Manali-Leh-Straße verbindet Manali und Leh, in Ladakh und ist eine der höchstgelegenen Straßen der Welt. Die Regierung von Himachal Pradesh hat einen regelmäßigen Bus-Service entlang dieser Strecke eingerichtet. Aufgrund der Schneeverhältnisse kann die Verbindung jedoch nur in der Zeit von Juli bis Mitte Oktober durchgeführt werden.
Die Reiseroute führt durch das Lahaul-Tal und weiter in das Zanskar-Gebirge, welches eines der spektaknlärsten Panoramen der Welt bietet. Weiter führt die Reise hoch nach Taglang-La, wo mit 17.475 ft. (5360 m) der höchste Punkt der Straße erreicht wird. Von der Höhe dieses Passes bietet sich ein beeindruckender Ausblick auf das Ladakh-Gebirge bis hin nach Upshi. Allerdings eignet sich die etwa 500 km lange Fahrt eher für Abenteuertouristen, da zum einen die Straße nur bis Sarchu geteert ist und dann als Schotterpiste weiterführt, und zum anderen idealerweise zwei Tage für die Fahrt sowie eine Übernachtung in Sarchu einkalkuliert werden sollten.
Zwecks näherer Information fordern Sie bitte die vom Indischen Fremdenverkehrsamt herausgegebene Himalaya-Broschüre an.
Der Bundesstaat Jammu und Kaschmir umfaßt drei klar voneinander unterscheidbare
und in fast jeder Beziehung eigenständige Gebiete: Jammu, Kaschmir und
Ladakh. Die Menschen dieser Regionen haben grundlegend unterschiedliche Sprachen,
Götter und Wurzeln ihrer Kulturen und Traditionen. Dem interessierten
Besucher bietet sich jedoch ein Land feinsten Kunsthandwerks, faszinierender
Landschaften und vielfältiger Unternehmungsmöglichkeiten. So kann
man praktisch bis in die Wolken hinein reiten oder fahren oder sogar noch
in 3000 m Höhe Golf spielen
Srinagar
"The Happy Valley" - ,"Die Schweiz Asien" - "Traumgarten
der Moghul-Herrscher" und "Smaragd unter den weißen Perlen
des Himalaya" sind nur einige der vielen Namen, die dem Kaschmir-Tal
gegeben wurden. Die eis- und schneebedeckten Berggipfel erheben sich über
einer Landschaft voller kleiner, zum Teil gefrorener Seen. Ströme eiskalten
Wassers ergießen sich durch hohe Nadelwälder, bewaldete Täler
mit wilden Obstgärten, über Wiesen und Gletscher. Einer Legende
zufolge soll das gesamte Kaschmir-Tal einst ein riesiger See gewesen sein.
Im Herzen des 3900 Quadratkilometer großen Kaschmir-Tals liegt die Hauptstadt
Srinagar, die wunderschöne Gärten und eine bekannte Forellenzucht
zu bieten hat.
Fläche: 20.36 km².
Höhe: 305 Meter.
Temperatur (°C): Sommer- Max.39.9, Min.23.4; Winter-
Max.20.2, Min.4.5.
Niederschlag: 107 cm (June - September).
Kleidung: Sommer- Leichte Baumwolle, Winter- Dicke Wolle.
Sprachen: Dogri, Kashmiri, Hindi, English.
Beste Saison: Das ganze Jahr
Sehenswürdigkeiten
um Srinagar:
Unter anderem Hari Parbat, Hazrathbal, Jama Masjid, Shankaracharya Hill, Shah
Hamdan Masjid, Pather Masjid und Madani Masjid.
Ausflugsorte in
der Umgebung von Srinagar:
Pampore (16 km südlich), Anantnag (56 km), Mattan (61 km), Avantipur
(56 km, berühmt für Tempel und Ruinen), Martand (3 km von Mattan),
Kokernag (70 km), Yusmarg und das ebanfalls 40 km entfernte Dachigam-Naturschutzgebiet.
Kaschmir
Die Seen von Kaschmir
Der 60 km von Srinagar entfernt gelegene Wuler See ist Indiens größter Süßwassersee. Er wird von drei großen Flüssen gespeist und vom mächtigen Jhelum durchflossen. An den weidengesäumten Ufern des 18 Quadratkilometer großen Dal-Sees sind bunte Hausboote vertäut, die gemietet werden können.
Der Manasbal-See, 29 km von Srinagar entfernt, ist berühmt wegen seiner Lilien und Lotusblüten.
Der 3658 m hoch gelegene Gangabal hat Zufluß aus silbernen Bächen, die von den Gletschern des Harmukh stammen; und der 82 km von Srinagar entfernte Vishensar liegt wie ein blauer Teppich am Fuße eines mächtigen Gletschers.
Weitere Seen:
Kounsernag, Tarsar, Tulian, Alpather, Anchar, Surinsar, Mansar und Sansar.
Moghul-Gärten
Die großen Moghule erhöhten die Schönheit Kaschmirs noch, indem sie der Landschaft ihre in der ganzen Welt einmaligen Gärten hinzufügten. Die Zugänge zu diesen Gärten und die Seeufer ließen sie mit Zedern und Pappeln bepflanzen.
Die folgenden Gärten gehören zu den schönsten: Chasma-i-Shahi, Pari Mahal, Nishat Bagh, Shalimar Bagh, Nassem Bagh, Achabal.
Ausflugsorte in den Bergen Pahalgam, Mamlesvara, Baisaran, Aru, Litterwat, Kolahoi, Chandanwari, Sonamarg, Gulmarg.
Trekking und Bergsteigen:
Das gesamte Kaschmir-Tal ist ein guter und beliebter Ausgangspunkt unter anderem zu den folgenden Trekking-und Bergtouren:
Pahalgam - Kolahi Glacier
- Pahalgam (ca. 70 km)
Pahalgam - Sonamarg (ca. 73 km)
Pahalgam - Amarnath Cave - Pahalgam (ca. 92 km).
Jammu
Die Stadt Jammu ist die Winterhauptstadt des Staates, das Tor in das Kaschmir-Tal
und auch der Ausladebahnhof für Srinagar. Von hier aus herrschten die
Dogra-Könige bis 1947, als der Staat Indien angeschlossen wurde. Im ältesten
Gebäude der Stadt, dem Bahu Fort, befindet sich ein Kali-Tempel.
Sehenswürdigkeiten:
Unter anderem der Raghunath-Tempel, der Ranbireshwara-Shiva-Tempel und die
Dogra Art Gallery.
Ausflüge:
Gut zu erreichen sind: Akhnoo (32 km), Krimchi (67 km), Kud (106 km), das
2024 m hoch gelegene Patnitop, der Banihal-Paß oder der Jawahar-Tunnel.
Ladakh
Hinter dem Kaschmir-Tal liegt das einsame, trockene und bergige Ladakh, Land
der Gompas (Klöster) und der Lamas, Heimat des Yak und der wilden Esel.
Die Provinzhauptstadt Leh, 434 km von Srinagar entfernt, befindet sich in
3500 m Höhe in den Karakorum-Bergen direkt an der dreifachen Kreuzung
der historischen Seidenstraße und nur sieben Kilometer vom Indus entfernt.
Der sieben Stockwerke hohe und in Stein gehauene königliche Palast erinnert
an den Potala-Palast in Lhasa, Tibet.
Leh
Leh ist erreichbar von Ende Juni bis Mitte Oktober. Bevor der Manali-Leh-Highway
- ursprünglich eine militärische Versorgungsstraße - für
den Touristenverkehr freigegeben wurde, war Leh über Land nur über
Srinagar zu erreichen. Entlang dieser Route oder in den von hier aus zu erreichenden
Seitentälern des Indus finden sich einige der bekanntesten alten Klöster
mit ihren herrlichen Kunstschätzen.
Höhe: 3500 Meter.
Temperatur (° C): Sommer - Max , Min ; Winter - Max ,
Min
Beste Saison: Mai - November.
Sehenswürdigkeiten:
Spituk (8 km von Leh) und Phiyang (17 km) in nördlicher Richtung von Leh.
Der Kagyupa-Tempel nahe der Straße zwischen Basgo nnd Nimu, welcher nach Alchi die älteste Gompa in Ladakh sein soll. Alchi (65 km von Leh).
Die im 11. Jahrhundert gegrümdete und nach einem Brand im 18. Jahrhnndert wieder aufgebaute Likir-Gompa ist mit herrlichen Schnitzerein nnd Tankas ausgestattet.
Lamayuru, 130 km von Leh entfernt, ist einer der ältesten heiligen Orte in Ladakh.
Mulbeck, 190 km von Leh, ist berühmt wegen seiner riesigen, aus dem Felsen gehauene Buddha-Statue.
Chimre, ein kleines Seitental rechts des Indus, überrascht durch seine pittoreske und burgähnlichen Landschaft.
Hemis wird als eine der wichtigsten Gompas des Drukpa-Kagyupa-Ordens angesehen und beherbergt jedes Jahr im Jnni/Juli das berühmte Hemisfest. Dieses zwei Tage dauernde Fest, während dem die Mönche ihre Opferriten aus-führen, wird mit Maskentänzen, dem Tragen von Brokatroben und geschmückten Masken begangen.
Shankar, etwa drei Kilometer von Leh entfernt, ist ein Seitenkloster von Spituk.Der Shey Palast ist vor allem durch die zwanzig Meter hohe Bronzestatue des sitzenden Buddha Shakyamuni bekannt.
Der königliche Palast von Stock ist die Residenz der Rani von Stock, der Königin Ladakhs.
Das im 15. Jahrhundert gegründete Kloster von Tikse ähnelt in seiner festungsähnlichen Bauweise dem Potala in Lhasa.
Trekking-Routen
Kargil - Kangi La - Kargil
Kargil - Nun Kun Base
Kargil - Lamayuru oder Manali - Lamayuru - Kargil - Leh
Kargil - Zanskar oder Manali - Zanskar
Kargil - Padum - Manali oder Manali - Padum - Leh
Padum - Hemis via Zangla
Rupshu - Tso Moririu und Pangong Tso
Nubra Tal und ins Markha Valley
Verkehrsverbindungen
Mit dem Flugzeug: Von Srinagar am Sonnabend und Chandigarh am Dienstag nach Leh. Von Delhi nach Leh 1x täglich und von Jammu nach Leh jeweils am Donnerstag und Sonntag. Die Flüge nach Leh nur bei klarem Wetter.
Mit der Bahn: Bahnverbindungen bestehen von Delhi aus nach Jammu, von dort aus weiter mit dem Bus nach Srinagar.
Mit dem Bus: Von Delhi aus gibt es tägliche Busverbindungen nach Manali. Der Bus fährt morgens in Delhi ab und erreicht Manali am späten Abend. Die weitere Busfahrt von Manali nach Leh dauert etwa zwei Tage.
Hotels: In Srinagar stehen Hotels und Hausboote zur Verfügung. Bei Unterkünften für Leh empfiehlt sich eine Vorbuchung im Juli/August, da nur begrenzt Unterkünfte bereitstehen.
Amarnath Trek
Höhe: 3880-4218
Meter
Saison: Mitte Juni bis Mitte Oktober
Stufe: Mittel
Verkehrsverbindungen:
Der nächste Flughafen Jammu ist mit Delhi, Shrinagar and Leh verbunden. Ticket: Kalkutta-Delhi-Jammu
Am nächsten Bahnhof in Jammu bekommt man Verbindungen zu den großen Städten Indiens.
Amritsar,
die größte Stadt des Punjabs, wurde 1577 von Guru Ram Das gegründet.
Nach schweren Heimsuchungen durch islamische Eroberer wurde der große
Tempel Amritsars in seiner heutigen Gestalt in der zweiten Hälfte des
18. Jh. erbaut, aber erst im ersten Jahrzehnt des 19. Jh. durch Ranjit Singh,
der auch die mächtige Burg Govindgarh neben der Altstadt erbauen ließ,
mit goldenen Kupferplatten bedeckt. Der heiligste Tempel der Sikhs bekam so
den Namen "Goldener Tempel", ("Har Mandir"). Die Stadt
selbst wurde nach dem Tempelreich im Zentrum benannt: Nektar - (Amrit) - Teich
(sar), gemeint ist der Nektar der Unsterblichkeit.
In den verschiedenen Tempelgebäuden gibt es mehrere Kultstätten
zu besichtigen, die auch historisch bedeutsam sind. Akal Takhat (Thron des
zeitlosen Gottes), Baba Atal-Turm, Durgiana-Tempel, ein moderner hinduistischer
Tempel, Jallian-wala-Bagh, Schauplatz des Massakers vom 13. April 1919, als
General Dyer in die unbewaffnete Menge feuern ließ, wodurch mehrere
hundert Menschen getötet wurden. Vor dem Himalaya-Gebirge liegt Anandpur,
der Ort, an dem der letzte Sikh Guru Govind Singh die ersten fünf Mitglieder
in seine Khalsa-Bruderschaft aufnahm.
Temperatur
(°C): Sommer: Max 34, Min 15; Winter: Max 18, Min 0
Niederschlag: 59.2 cm
Kleidung: Baumwolle im Sommer, Wolle im Winter
STD Code: 0183
Verkehrsverbindungen:
Direkte Flugverbindungen mit Delhi, Ahmedabad, Chandigarh und Mumbai.
Gute Verbindung über Delhi, Agra, Lucknow.
Gute Verbindung nach Delhi, Chandigarh, Pathankot und Jammu. Stündliche
Verbindung zu dem Grenzort an der pakistanischen Grenze. (Attari)
Unterkünfte
verschiedener Preisklassen sind vorhanden.
Patiala bietet eine Reihe von Palästen und Parks. Der
Motibagh Palast von 1845, erbaut nach dem Muster des Shalimar-Schlosses in
Lahore, mit feinen Wandmalereien und Spiegelarbeiten.
Chandigarh,
die schöne "Gaffenstadt", ist die Hauptstadt von Punjab &
Haryaua und liegt idyllisch im Vorland des Shiwalik-Gebirges.
Von Le Corbusier und Pierre Jeanneret wurde die Stadt wie ein Schachbrett
mit rechteckigen Feldern, Sektoren genannt, angelegt, die selbständige
Einheiten bilden und von breiten Verkehrsadern eingeschlossen werden. Der
Zakir Rosengarten, einer der bekanntesten und größten in Asien,
zeigt sich besonders zur Winterzeit in voller Blüte. Chandigargh ist
eine eigenartige Mischung aus Alt und Neu, eine Stadt im Übergang zwischen
Moderne und Tradition. Auf keinen Fall darf man den berühmten "Rock
Garden" vergessen, der mit Phantasiebildern des Künstlers Nek Chand
belebt wird. Ebenso beliebt bei den Einwohnern Chandigarhs ist Sukhna Lake;
ein See, der durch den Dammbau an einem kleinen Fluß entstand.
Höhe:
304.8 - 365.78 Meter
Temperatur (°C): Sommer: Max 37, Min 23; Winter: Max
24, Min 5
Niederschlag: 111.4 cm
Beste Saison: Oktober - März
Sehenswürdigkeiten:
24 km von Chandigarh auf dem Weg nach Shimla findet man die Pinjore-Terrassengärten.
Hübsche Gärten im Stil der Moghulen mit englischem Rasen, Blumenbeeten,
Springbrunnen, Wasserläufen und luftigen Pavillons. Ein besonders geeigneter
Ort eine Rast einzulegen, denn wer etwas Luxus liebt, kann hier in fürstlichen
Zimmern übernachten.
Verkehrsverbindungen:
Mit dem Flugzeug: Direktflüge von Ahmedabad, Jammu, Mumbai, und Leh nach Delhi.
Mit dem Bus:
Von Delhi fahren halbstündlich Busse ab dem Interstate Bus Terminal am
Kashmiri Gate.
Fahrtzeit: 5 Stunden. Busse von und nach Shimla, Manali, Kulu, Dharamsala,
Amritsar fahren ebenfalls mehrmals täglich.
Übernachtungsmöglichkeit von 100 m Rupien (2,50 €) bis zum 4-Sterne-Hotel.
Alles ist hier eine Spur größer, gewaltiger, schöner und atemberaubender
als anderswo. Ein Land voller Kultur, Kunst und den sorgsam restaurierten
Zeugnissen einer goldenen Vergangenheit. Rajasthan bietet für nahezu
jeden Reisenden etwas: Abenteuerliche Erlebnisreisen, Trekking in den ältesten
Gebirgsgebieten Indiens, den Aravallis, Pferde- und Kamelsafaris oder eine
Palast-Reise auf den Spuren der einstigen Maharadschas. Besuchen Sie historische
Städte und erleben Sie eine einzigartige Flora und Fauna.
Rajasthan besitzt eine Gesamtfläche von ca. 343.000 Quadratkilometern, von denen allein die Wüste Thar mit seinen faszinierenden Wanderdünen 196.000 qkm einnimmt. Das rauhe und trockene Klima hat die Bewohner dieser Region zu einer halbnomadischen Lebensweise gezwungen. Der Mangel an Vegetation wird aber durch den Reichtum an Mineralien kompensiert. So finden sich vielerorten Granitbrüche und silber, zink und bleitührende Erzadern. Auf der anderen Seite der Berge breitet sich eine Naturlandschaft aus, die kontrastreicher nicht sein könnte:
Landstriche voller dichter Wälder, grüner Täler und fruchtbarer Felder. Hier finden sich auch die blauen Seen mit den Palast-Inseln und ihren blühenden Gärten, in denen ständig Pfauen um Pavillons und Lusthäuschen marschieren.
Wie auch neueste Ausgrabungen in Kalibangan, im Distrikt Ganganagar, belegen, existierten die ältesten Kulturen im Norden Rajasthans schon vor der Hochkultur des Indus-Tales. Überreste dieser Kulturen kann man vielerorten finden. Die spätere Geschichte Rajasthans ist eine Geschichte vieler Königreiche und vielfältiger Auseinandersetzungen zwischen diesen. Die Rajputen regierten dieses Land mit eiserner Hand, führten Kriege gegen die Türken, die mächtigen Sultane aus Delhi und später gegen die Moghule. Doch im 16. Jahrhundert konnten sich diese in Nordindien festsetzen, und als "Oberhaupt" der 36 regierenden Stämme flingierte der Maharana von Mewar. Als 1757 die Briten den Kontinent betraten und den Osten Indiens eroberten, konnte Rajasthan ihnen noch standhalten, doch zu Beginn des 19. Jahrhunderts mußten dann die Maharadschas ihre Macht an die Briten abgeben. Im Zuge der Unabhängigkeit ging dann aus 23 Fürstentümern des alten Rajputana, "Land der Rajputen", der Bundesstaat Rajasthan hervor.
Jaipur
Die "rosafarbene" Stadt Jaipur; Hauptstadt Rajasthans, wurde 1727
von dem König und Astrologen Sawai Jai Singh erbaut. Die Stadt ist nach
genauen städteplanerischen Prinzipien entwickelt und gitterförmig
angelegt worden. Alle Nebenstraßen liegen genau rechtwinklig zu den
Hauptstraßen und verlaufen schnurgerade.
Der City Palace, der königliche Palast, erhebt sich genau im Mittelpunkt
der Stadt vor dem eindrucksvollen Berg-Panorama. Zum Palast, der auch heute
noch teilweise von der einst herrschenden Familie bewohnt wird, gelangt man
durch eine Reihe von Toren, bis sich einem seine Einmaligkeit erschließt.
Rajputische und moghulische Bauelemente wurden hier nahtlos miteinander verbunden.
Zum Palast gehören die ehemaligen Amtszimmer des Maharadschas, zahlreiche
Wohn- und Schlafräume, insgesamt 36 "Ateliers" und eine Sternwarte,
die Jantar Mantar.
Dieser etwas rätselhaft wirkende Komplex mit seinen geometrischen Formen
wurde von Maharadscha Jai Singh II erbaut und war mit seinen technischen Einrichtungen
zu jener Zeit einzigartig.
Im Palast-Museum finden sich eine Vielzahl von Textilien, Teppichen, Waffen
Gemälden und auch zwei der größten Silbergefiiße ganz
Indiens. In diesen ließ der Maharadscha Madho Singh einen Sechsmonatsvorrat
an heiligem Gangeswasser zu den Krönungsfeierlichkeiten transportieren.
Sehenswürdigkeiten
Eines der prachtvollsten Gebäude ist das Hawa Mahal, der Palast der Winde, dessen fünfstöckige Fassade mit 953 kleinen Fenstern versehen ist, durch die die Damen des Hofes, ohne selber gesehen zu werden, das Treiben der Stadt beobachten konnten.
Das Ram Bagh Niwas wurde von einem deutschen Landschaftsarchitekten entworfen und enthält einen Sportkomplex, Restaurants, Rasenflächen und ein Museum im indosarazenischen Stil.
Der Ram Bagh Palace, heute ein Luxushotel, war einst Residenz des Maharadschas Swai Man Singh. Dieser war es auch, der die Stadt gleichmäßig in der Farbe Gern bemalen ließ. Die Europäer bezeichnen diese Farbe als rosa, weshalb Jaipur den Beinamen "rosafarbene Stadt" erhielt.
Nach Amber, dem Vorgänger von Jaipur, werden die Reisenden heute mit bunt bemalten Elefanten den Berg hinauf zu den mächtigen Toren dieser Palastanlage gebracht. Wunderschöne Gartenanlagen mit Fontänen und Pavillons und der Diwan-i-Aam und Sheesh Mahal, mit seinen zwei Hallen voller zarter Blütenmuster an den Wänden und den Decken voller winziger Spiegelchen, zeugen von einer prachtvollen Vergangenheit.
Im Norden hält die von Sawai Jai Singh erbaute Nahargar-Festung über Jaipur Wache. Hier kann man die Jaya Vana, die größte Kanone Indiens, besichtigen.
Weitere Sehenswürdigkeiten:
Der See-Palast von Jaipur, der Jal Mahal, die Grabmale der Maharadschas von
Jaipur in Amber und Gaitor, sowie die reizenden Gärten der Könige
von Sisodia. Die Jaigarh-Festung, an die sich ein Palastkomplex mit Pavillons
(unter anderem der Subhat Nivas, Lakshmi Vilas, Lalit Mandir, Aram Mandir)
anschließt. Das kostbarste Stück der Festung ist das Jaivana-Geschütz,
welches in der ansässigen Schmiede gefertigt wurde und eines der größten
der Welt sein soll. Samod, ein kleines Luxushotel, etwa 31 km von Jaipur entfernt
an der Straße nach Nawalgarh gelegen.
Tiger Safari in
Jaipur:
Die Regierung in Rajasthan plant zur Zeit einen Tierpark. Er soll ca. 50 Kilometer
hinter den Nahargarh Hills entstehenl. Nach Aussagen der Presse vom 4. September
2000 wird die Arbeit für das Projekt nächsten Monat aufgenommen
und wird 6 Monate zur Fertigstellung benötigen. Nach offiziellen Angaben
sollen 25 bis 30 Tiger und andere wilde Tiere im Park gehalten werden. Wir
werden Sie auf dem Laufenden halten.
Verkehrsverbindungen:
Jaipur ist unter anderem an Delhi, Agra, Mumbai, Aurangabad, Jodhpur und Udaipur angeschlossen.
Schnell- und Expreßverbindungen bestehen nach Delhi, Agra, Mumbai, Ahmedabad, Udaipur und weitere Verbindungen in fast alle touristischen Orte in Rajasthan.
Die 300 km lange Straße von Delhi nach Jaipur ist gut ausgebaut. Intensive Busverbindungen bestehen in alle Teile Rajasthans und in die benachbarten Bundesstaaten Uttar Pradesh, Haryana und Punjab.
Alwar
Etwa 60 km von Jaipur entfernt liegt der malerische Ort Alwar mit seinen historischen
Bauten. Im Bairath, auch Viratnagar genannt, sind uralte Steinedikte des buddhistischen
Herrschers Ashoka zu besichtigen. Silisehr, über einem stillen kleinen
See und umrandet von sanften Hügeln gelegen, ist einer der beliebtesten
Ausflugsorte Alwars.
Der Sariska Palace, 42 km entfernt, war früher ein Jagdhaus und beherbergt heute ein Hotel. In der näheren Umgebung finden sich für die Freunde von Kunst, Archäologie und besonders Wildtieren zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. So bietet der Sariska Tiger Reserve and Nationalpark einen reichhaltigen Bestand an Tigern, Antilopen und Hirschen.
Verkehrsverbindungen:
Regelmäßige Busverbindungen bestehen vom 202 km entfernten Delhi
und 142 km entfernten Jaipur.
Shekhawati
Shekhawati ist ein Bereich des nordöstlichen Rajasthan, der zwischen
Bikaner, Jaipur und Delhi liegt. Hier ließen sich die reichen Kaufleute
palastartige Landhäuser, Havelis, bauen. Aber auch Karawansereien und
reichverzierte Tempel finden sich hier, deren Ornamente zumeist Themen des
religiösen Lebens, aber auch Geschichten und Legenden um Volkshelden,
historische Ereignisse und Personen darstellen. Die frühen dieser Gemälde
wurden noch von talentierten Künstlern ausgeffihrt, während mit
Beginn des Baubooms auch weniger versierte Künstler und lokale Handwerker
Hand anlegten.
Einige der schönsten
Havelis finden sich in:
Sikar (Gopinath, Raghunath, Madan Mohan), Nawalgarh, Dundlod (Goenka), Lachmangarh
(hier befindet sich ein Fort und die Ganeriwala-Haveli), Mandawa und Fatehpur.
Fatehpur bietet eindrucksvolle Kombinationen von Fresken östlichen und
westlichen Stils und ist von Jaipur aus über eine 154 km lange Straße
zu erreichen. Weitere Verbindungen bestehen über Jodhpur - Bikaner mit
dem Zug und dann weiter mit Bus oder mit Direktbus von Delhi nach Jhunjhun.
Bikaner
Diese Stadt wurde 1486 v. Chr. von dem Rathore Prinzen Bika, dem ältesten
Sohn des Begründers des Staates Jodhpur, gegründet.
Sehenswürdigkeiten
Das im Jahre 1587 von Raja Rai Singh erbaute Junagarh Fort wurde im Laufe der Jahre um 37 Pavillions und Tempel erweitert, die meisterhaft an das Originalgebäude angebaut wurden.
Die roten Sandstein- und Marmorreliefs des Lalgadh Palace sind unglaublich fein und reich gearbeitet. Der größte Teil des Palastes wird heute von einem Luxushotel eingenommen.
Die Rajasthan State Archives und das angeschlossene Museum beherbergen ausgezeichnete Sammlungen von Manuskripten, Münzen, Sandstein- und Marmorstatuetten aus fast der gesamten indischen Geschichte. Von besonderem Reiz sind die Sandelholzschnitzereien, die in Mandel- und Walnußschalen eingepaßt sind.
Von weiterem Interesse sind die Kamelzuchtfarm und das Devi Kund Sagar mit den königlichen Kanotaphen.
Ausflüge:
Etwa 30 km von Bikaner liegt der Tempel von Karni Mata, der durch seine Scharen
von Ratten auch als "Rattentempel" bekannt ist.
Freunde des Wildtierlebens werden in Gajner (32 km westlich von Bikaner) auf
ihre Kosten kommen. In Kolayat befindet sich ein altertümliches Pilgerzentrum.
Jaisalmer
Jaisalmer führt uns zurück in die Zeit Raja Rawal Jaisals, eines
Rajputenoberhauptes, der im Jahre 1156 n. Chr. diese Festung auf einem dreifachen
Bergrücken in der Wüste erbauen ließ. Direkt an der alten
Karawanenstraße, die von Kandhar nach Zentralasien führte, gelegen,
wurde Jaisalmer zu einem bedeutenden Handelszentrum. Mit Seide und Gewürzen
beladene Karawanen machten hier halt, nachdem sie die gefährlichen Gebirgspässe
des Nordens überwunden hatten. Nach wie vor pulsiert hier das Leben;
und die Festung, die Tempel, Havelis und andere Bauwerke sind noch immer in
ihrer ursprünglichen Schönheit erhalten. Sie fallen vor allem durch
ihre wunderschönen Fassaden mit zarten spitzenartigen Gitterwerken, Balkonen,
Türmchen, Pfeilern und Baldachinen auf. Die Sandsteinbauten Jaisalmers
glitzern in der Sonne wie Gold - ein wunderschöner Anblick. Die Straßen
sind schmal, mit hohen Gebäuden zu beiden Seiten, deren Erker und Balkone
über die Straße ragen und somit Schatten spenden. Die bekanntesten
Havelis sind:
Patwon, Salim Singhji und Nathmalji.
Verkehrsverbindungen:
Von Delhi oder Jodhpur aus.
Von Delhi über Jodhpur; von Bombay über Udaipur und Jodhpur. Direkte Busverbindungen bestehen von Jaipur, Jodhpur oder über Bikaner.
Von Delhi über Jaipur nach Jodhpur - hier in den Zug nach Jaisalmer umsteigen.
Jodhpur
Die ehemalige Hauptstadt des Staates Marwar wurde 1489 von Raja Jodha Singh
gegründet. Das Stadtbild Jodhpurs wird durch seine Teilung in drei klar
voneinander zu unterscheidende Stadtteile geprägt. Der erste Bereich
ist die mittelalterliche Festungsstadt Mehrangarh der ehemaligen Herrscher
Marwars. Dieser Stadtteil bietet hohe, elegante Paläste, Tempel, Gärten,
Seen und Wohn- und Handwerksviertel. Der zweite Bereich ist die Kolonialstadt
mit ihren charakteristischen Bauten im indosarazenischen Stil. Dieser Teil
der Stadt ist etwas abgelegener und enthält unter anderem den Umaid Bhawan
Palast mit seinen ausgedehnten Parkanlagen. Im dritten Bereich Jodhpurs finden
sich hauptsächlich modernere Bauten. Wie schon im 16. Jahrhundert, ist
Jodhpur auch heute noch ein florierendes Handelszentrum.
Sehenswürdigkeiten:
Bei einem Besuch Jodhpurs sollte man auf keinen Fall das Mehrangarh Fort auslassen, dessen innere Palastanlagen man erst nach Durchschreiten von acht großen Toren erreicht. Die Säle, insbesondere der Durbar Mahal, der Phool Mahal und der Moti Mahal sind mit schönen Wandmalereien und Fenstern aus zartem Gitterwerk und buntem Glas ausgestattet. Die Waffenkammer ist reich ausgestattet, und die gut erhaltenen Kanonen, an strategischen Plätzen aufgebaut, bieten einen beeindruckenden Anblick. Die Festungsmauer des Forts hat einen Umfang von zehn Kilometern.
Das Jaswant Thada, 1899 zum Gedenken an den Maharaja Jaswant Singh aus weißem Marmor erbaut, bietet einen starken Kontrast zu den Basaltfelsen, auf denen es steht. In diesem Bauwerk wurde der komplette Stammbaum der Herrscher von Jodhpur verewigt.
Mandore, 8 km von Jodhpur gelegen, ist die alte Hauptstadt der Herrscher von Rathore und beherbergt die erste Festung des Staates. In der "Hall of Heroes" befinden sich sechzehn Statuen, die alle aus einem einzigen Felsen gehauen wurden. Die Figuren stellen populäre Hindu- und Volksgottheiten dar. In der näheren Umgebung befinden sich angelegte Gärten.
Umaid Bhawan, die die größte Privatresidenz der Welt sein soll, wurde 1929 von einem britischen Architekten entworfen. Dieses symmetrisch angelegte und feierlich wirkende Bauwerk ist mit einer Reihe von Innenhöfen und prächtigen Suiten ausgestattet, von denen die größte mit den Wandmalereien eines polnischen Künstlers versehen ist. Über dem Palast, der heute als modernes Hotel geführt wird, erhebt sich eine 57 Meter hohe Kuppel.
Der Mahamandir-Tempel, 1812 gebaut, und der 11 km entfernte Kailana Lake, der ein beliebter Ausflugsort ist.
Verkehrsverbindungen:
Per Flug von Delhi, Jaipur oder von Mumbai, Aurangabad, Udaipur.
Per Bahn von Delhi, Jaipur; Udaipur.
Per Bus von Jaipur, Bikanaer, Jaisalmer, Delhi via Bikaner.
Udaipur
Mit Namen wie "Stadt der Paläste" und "Märchenland"
ausgestattet, präsentiert sich hier die romantischste Stadt Rajasthans.
Zu Füßen des auf einem Hügel stehenden Stadtpalastes pulsiert
das Leben Udaipurs, das 1568 von Maharana Udai Singh als Hauptstadt des Mewar-Reiches
gegründet wurde. Den Stadtpalast erreicht man durch das große Tripola-Tor;
und das Festungsinnere bietet ein Bild zarter, anmutiger Schönheit. Marmorpavillons,
Fresken, Wandmalereien und dekorierte Säulen, kleine Gärten und
viele kleine Paläste finden sich innerhalb der Anlage. Unter anderem:
Suraj Gokhada oder Sonnen-balkon, Bada Mahal, Shees Mahal, Bhim Vilas, Chini
Chitrasal und Mor Chowk. Der Jagat Niwas, auch Seenpalast genannt, wurde 1746
als Sommerpalast der Fürsten von Merwar aus Marmor erbaut. Er steht auf
einer Insel des Pichola-Sees und ist heute ein Luxushotel. In diesem See gibt
es auch noch den aus rotem Sandstein gebauten Jag Mandir-Palast, der einst
mit kostbaren Einlegearbeiten ausgestattet war.
Weitere Sehenswürdigkeiten:
Der Zenana Mahal, Fateh Prakash, die Durbar Hall, Shambhu Niwas, der Jagdish-Tempel
und der Saheliyon-ki-Bari-Garten. Zu diesem zauberhaften Komplex am Ufer des
Fateh Singh-Sees gehören ein Lotus-Teich, Springbrunnen und marmorne
Pavillons.
Ausflüge:
In der Nähe Udaipurs gibt es zwei Orte, die aufjeden Fall einen Besuch lohnen: Eklingij, mit seiner ungewöhnlichen Ansammlung von 108 Tempelchen, und Nathdwara, mit seinem dem Gott Krishna geweihten Tempel.
Der Jaisamand Lake, 51 km südöstlich von Udaipur, ist einer der größten Süßwasserseen der Welt. Der See ist Anziehungspunkt für eine Reihe von Zugvögeln und im Jaisamand Wildlife Sanctuary findet sich eine vielfältige Flora.
Haldigathi, 27 km nördlich von Udaipur; ist Ort der historischen Schlacht von 1576 zwischen den Armeen Rana Prataps und des Eroberers Akbar.
Verkehrsverbindungen:
Von Delhi, Mumbai, Jaipur und Jodhpur aus bestehen gute Verbindungen nach
Udaipur per Luft, Straße und Bahn.
Unterkünfte:
Es stehen Palasthotels, Hotels aller Preisklassen und Gästehäuser
zur Verfügung.
Dungarpur
Im frühen 13. Jahrhundert von Rana Dungar Singh gegründet, liegt
diese kleine Stadt etwas abseits der ausgetretenen Touristenpfade. Der Juna-Palast
und der Udai Vilas-Palast sind mit ihren gut erhaltenen Wandmalereien die
Hauptattraktionen.
Chittaurgarh
Das aus dem 8. Jahrhundert stammende Chittor ist die älteste Festung
Rajasthans. Das Fort liegt auf einem 180m hohen Hügel und bedeckt eine
Fläche von 700 Acres. Nirgendwo sonst ist der Stolz und der Heldenmut
der Rajputen offensichtlicher als hier. Im Jahre 1303 nahm Aladdin Khilji
die Festung ein und rächte sich damit grausam an den Rajputen, weil es
ihm nicht gelungen war, das Herz Padminis, der legendären Schönheit
Chittors, zu erobern. Ein erbitterter Kampf wurde geführt, in dessen
Verlauf über 7000 Rajputen ihr Leben verloren und Maharani Padmini mit
ihrer gesamten Gefolgschaft Selbstmord beging. Heute noch zeugen die Ruinen
von einer Zeit, als "death before dishonour" (Tod vor Entehrung),
noch ein allgemein akzeptierter Bestandteil des Lebens war. Auch finden sich
hier die Überreste einiger prächtiger Baudenkmäler. Etwa die
Vijay Stambha, eine Siegessäule aus dem Jahre 1400, die Kirti Stambha,
dem ersten Jain Fürsten Sri Adinath geweiht, das massive Bauwerk des
Kumbha-Palastes oder die prachtvollen Tempel von Chittaur. Weitere Sehenswürdigkeiten
sind der Tempel der Poeten-Prinzessin Mira, der Kalika Mata-Tempel und die
Paläste von Rana Kumbha und Padmni.
Kumbhalgarh
Das in der Mitte des 15. Jahrhunderts von Rana Kumbha gebaute Kumbhalgarh
ist nach Chittaurgarh das zweitwichtigste Fort Mewars. Das 13 Hügel umfassende
und 12 Quadratkilometer große Fort ist nicht ohne Mühe zu erreichen,
aber der Weg lohnt sich. Durch sieben Tore gelangt man zu den inneren Palästen.
Mount Abu
Mount Abu ist Rajasthans einzige Hillstation und ein wichtiger Jain-Pilgerort.
Gerade die Jain-Tempel sind es denn auch, die die Reisenden anziehen. Besonders
die Dilwara-Tempel sind landesweit bekannt. Die feinen Steinarbeiten und -gravuren
suchen ihresgleichen, und man muß sie gesehen haben, um es zu glauben.
Weitere interessante Orte sind: der Gaumukh-Tempel, das Achalgarh-Fort, der
Toads Rock und Sunset Point, während der Nakki-See zum Wassersport einlädt.
Ranakpur
Etwa 96 km von Udaipur entfernt findet man hier einen der fünf heiligsten
Orte der Jains; und obwohl schon über 500 Jahre alt, befinden sich die
Tempel hier in nahezu perfektem Zustand. Der Chaumukha-Tempel mit seinen drei
Stockwerken besitzt die komplexeste und ausgefeilteste Architektur. Er besitzt
29 Hallen, 80 Kuppeln und 1444 Säulen, von denen nicht zwei gleich aussehen.
Nur wenige Orte Rajasthans kommen der Ausstrahlung Ranakpurs nahe.
Ajmer
135 km südwestlich von Udaipur findet man eine der wichtigsten Kultur-
und Pilgerstädte der indischen Moslems, die bereits 7 n. Chr. von Ajaipal
Chauhan gegründet wurde. Während des Urs wird Ajmer von Tausenden
von moslemischen Pilgern aus dem ganzen Subkontinent besucht.
Pushkar
Nur 11 km von Ajmer entfernt befindet sich mit Pushkar einer der hinduistischen
Wallfahrtsorte obersten Ranges. Einer der wenigen Tempel von Brahma steht
hier, und alljährlich beim ersten Vollmond im November treffen hier Tausende
von Pilgern zum Bad im heiligen See zusammen. Auch findet das große
Pushkar-Fest, ein Viehmarkt hier statt, welches dem Besucher ein einzigartiges
Schauspiel bietet.
Swai Madhopur
Diese kleine Stadt hat eine ganz eigene Geschichte, von der heute noch viele
Palast-Ruinen zeugen, und ist der Zugangsort nach Ranthambore.
Ranthambore Nationalpark
Die Hauptattraktion dieses ausgedehnten Wildparks sind seine Tiger.
Diese Gebiete mit den Überbleibseln vergangener Zeiten ist ein historisch bedeutsames Mahnmal der düsteren Vergangenheit. Das Fort von Ranthambore war zentrum eines Hindu-Königreiches.
Die Wälder um das Fort herum gehörten zu dem nahegelegenen Verwaltungsbezirk Sawai Madhopur und waren privates Jagdrevier des Maharadschas von Jaipur.
Der Rathambore ist berühmt für seine Tiger. In Ranthambore trifit man häufiger und mehr Tiger am hellichten Tag als in jedem anderen Park. In dem Park lebte auch eine ansehnliche Population von Panthern Sumpfkrokodilen, Hyänen, Schakalen, Rohrkatzen, Karakals, Lippenbären, Sambars, Axishirschen, Nilgali Antilopen usw.
Anreise:
Nach Sawai Madhopur bestehen Direktverbindungen mit der Bahn von Delhi (350
km), Mumbai (1000 km) und Jaipur (130 km).
Reisezeit: November bis April.
Unterkunftsadressen: Rasthäuser mit sehr begrenzter Kapazität:
1) Field Director Project
Tiger, Ranthambore National Park, Sawai Madhopur-322 011.
2) Tourist Offlcer, near Project Tiger Office, Sawai Madhopur-322 001.
Bharatpur
Die Stadt Bharatpur ist wegen ihrer von Suraj Mal gegründeten Burg, auch
Lohagarh oder Eisernes Fort genannt, bekannt. Die Arbeiten an dieser Burg
begannen 1737 und wurden erst 60 Jahre später beendet.
Von internationaler Bedeutung
ist jedoch das Keoladeo Ghana Vogelschutzgebiet, welches
ein großartiges Reservat für Zugvögel, wie den sibirischen
Kranich, ist. Besonders die Wintermonate sind in diesem Park phantastisch,
wenn sich zu den vielen einheimischen Vögeln noch etwa 30 000 Zugvögel
gesellen. Auch gibt es hier kleinere Säugetiere wie Wildschweine, Antilopen,
Nilgai, Schwarzböcke oder Schakale.
Deeg
Das 34 km von Bharatpur gelegene Deeg ist vor allem wegen seiner wunderbar
erhaltenen Pavillons und Gärten bekannt.
Historische Unterkünfte
"PALACE ON WHEELS"
(Palast auf Rädern)
Reisen wie Könige,
im Palace on Wheels. Der im Stile der alten Salonwagen der ehemaligen Maharajas
neugebaute und vollklimatisierte Luxuszug fährt auf seiner Reise durch
das schöne Rajasthan 8 Tage und 7 Nächte. Abfahrt ab Delhi am Mittwochabend,
Rückkehr am folgenden Mittwochmorgen.
Heritage Hotels
Während die Prinzen und Herrscher sich Paläste und Forts in ihren
Staaten erbauen ließen, bauten die niedriger gestellten Adligen sich
ihrem Status angemessene Havelis, die dabei über Generationen in Familienbesitz
blieben. Wenn diese auch nicht groß genug waren, um als Paläste
bezeichnet zu werden, so gab es von ihnen jedoch zahlenmäßig mehr.
Mit dem Wegzug vieler Besitzer in die Städte, wurden viele dieser Havelis
mit der Zeit reparaturbedürftig - aus dieser Notwendigkeit und dem Gedanken,
dem ständig nach Neuem hungernden Reisenden etwas Exklusives zu bieten,
enstand die Idee, diese Gebäude in Hotels umzuwandeln. Die Heritage-
Hotels sind eine Klassifizierung für sich und bieten einen ganz eigenen,
besonderen Service.
Himalaya - auf den Spuren der Pilger. Am Saume des Himalayas
liegt Uttar Pradesh, die Wiege der drei großen Weltreligionen: Hinduismus,
Buddhismus und Jainismus.
Reisen Sie von Delhi in östlicher Richtung, kommen Sie nach Mathura,
einer heiligen Hindustadt, in der Krishna geboren wurde. Der Wald Brindaban
wurde durch die Legenden von Krishna's Jugend bekannt. An den westlichen Ufern
des Yamuna gelegen ist Mathura heute von besonderem religiösen und historischem
Interesse eine Kulturstadt, die bis zum Jahre 1500 v. Chr. zurückreicht.
Agra
Nur 195 km weiter erwartet Sie der Glanz der Moghul-Ära:
Agra - die Stadt des Taj
Mahals, das ewige Monument der Liebe, ein Mausoleum, das Shah Jahan nach
1631 für seine geliebte Frau Mumtaz Mahal errichten ließ. 20.000
Arbeiter haben es in 22 Jahren erbaut: Ein Traum aus weißem Marmor,
der sich in perfekter Proportion in einem eleganten Garten von Springbrunnen
erhebt. Zu ihm gehören ein Vorhof, ein majestätischer Eingang und
das eigentliche Mausoleum, ein zweistöckiger, mit einer Kuppel gekrönter
Bau, der an seinen vier Seiten von Minaretten flankiert wird. Tief im Innern
des Taj stehen die Kenotaphe von Mumtaz Mahal und Shah Jahan. Der des Herrschers
ist reicher verziert als der seiner Geliebten. Der sie umgebende Marmorschrein
ist mit Edelsteinen reich geschmückt.
Klima (°C):
Sommer- Max.45, Min.21.9; Winter- Max.31.7, Min.4.2.
Niederschlag: 66 cm (Juni bis September).
Beste Saison: Oktober bis März.
STD Code: 0562.
Agra hat aber auch noch andere Sehenswürdigkeiten:
Agra Fort
liegt 2 km nordwestlich entfernt vom Taj Mahal. Eine 2,5 km lange, mit roten
Sandsteinplatten verkleidete Doppelmauer umschließt die Anlage. Akbar
ließ die Mauer in der Zeit von 1565 bis 1573 erbauen. Von seinen drei
Nachfolgern wurde sie bis Aurangzeb erweitert. Der Zutritt ist nur durch das
südliche Tor erlaubt.
Im Inneren der Burg finden Sie: Jahangir Mahal, Khas Mahal (Privatpalast),
Anguri Bagh (Weingarten), Shish Mahal und den Jasminturm, wo Shah Jahan als
Gefangener seines Sohnes starb. Sehenswert sind auch die Audienzsäle
(Diwan-i-Aam) und der Palast mit den Fischteichen (Machhi Bhawan), sowie Moti
Masjid (Pearl Moschee).
Itmad-du-Daulah's
Tomb
Das Grabmal wurde im Auftrag von Nur Jahan, der Frau von Jahangir, errichtet
und gilt als der unmittelbare architektonische Vorläufer des Taj . Hier
wurde zum erstenmal die "Pietra-Ddura" Technik ausprobiert. Das
Mausoleum liegt auf der anderen Seite des Jamnna.
Sikandra - Etwa 12 km nordwestlich von Agra liegt das Grabmal des mächtigen Akbar. Der Bau des Mausoleums wurde von Akbar begonnen und von seinem Sohn Jahangir beendet. Das in einem Garten angelegte Bauwerk aus roten Sandstein mit weißen Marmordekorationen vereinigt hinduistische und islamische Kunst- und Architekturstile.
Dayal Bagh ist ein noch im Bau befindlicher weißer Marmortempel der Radha Swami. Hier werden wertvolle Marmoreinlegearbeiten ausgeführt, und man kann den Künstlern bei der Arbeit zusehen.
Fatehpur
Sikri
Von Agra fährt man 35 km nach Südwesten nach Fatehpur Sikri. Die
Stadt ist um einen Sandsteinfelsen herum gebaut. Die Gebäude sind aus
rotem Sandstein errichtet. Am schönsten ist der Diwan-i-Am mit seinen
Kreuzgewölben; der Diwan-i-Khas, der Pavillon des Astrologen; das Haus
der türkischen Sultanin; der mehrstöckige Pavillon Panch Mahal;
das Haus Mariyams mit seinen sehr schönen Malereien; der großartige
Jodha-bai-Palast und der Jami Masjid-Complex mit seiner Säulenhalle,
dem monumentalen Portal (Buland Darwaza) und dem Grabmal des Heiligen Salim
Chisti.
Entlang der Westseite des Hofes zieht sich die Gebetshalle mit der nach Mekka ausgerichteten, reich ausgeschmückten Gebetsnische.
Verkehrsverbindungen:
Mit dem Flugzeug: Täglich 2x von Delhi, Khajuraho und Varanasi
Mit dem Bus: Häufige Busverbindungen mit Agra
Mit der Bahn: Täglich 20x von und nach Delhi
Hotels: Von Touristen Bungalows bis 5 Sterne Hotels
Lucknow
497 km östlich von Delhi, liegt die Hauptstadt von Uttar Pradesh: Lucknow.
Die am Gomati, einem Nebenfluß des Ganges liegende Stadt wurde in grauer
Vorzeit von Laxmana, einem Bruder Ramas und König von Ayodhya, gegründet.
Ausgrabungen haben den Nachweis einer bis ins 8. Jh. v. Chr. zurückreichenden
Besiedlung erbracht. Es beherbergt eine ganze Reihe von sehenswerten Gebäuden
aus der Herrschaftszeit der Nawabs und besitzt viele gepflegte Grünanlagen.
Die Stadt erlebte im indoislamischen Mittelalter unter den Moghulen und den
Briten einen stetigen Aufstieg.
Höhe:
123 Meter
Klima (°C) : Sommer- Max 36.6, Min 25; Winter- Max 21.1,
Min 11.1.
Niederschlag: 44 cm (Juni-Sept).
Beste Saison: Oktober bis März.
Sehenswertes:
Nandan Mahal, ein Grabmal aus der Moghul-Zeit, Bara Imambara, wo Nawab Asifn'd-Daula
und seine Familie bestattet sind, die Britische Residenz, das Husanabad Imbabara,
Chhatar Manzil, Qaisarbach-Quadrat, Gräber des Saadt Ali, Dilkusha-Palast,
La Martiniere-Schule und Rumi Darwaza.
Verkehrsverbindungen:
Mit dem Flugzeug: Täglich von Bangalore, Delhi und Mumbai, 4x wöchentlich
von Kalkutta und Patna.
Mit der Bahn: Lucknow hat zwei Bahnhöfe und Verbindung mit allen Zügen
von und nach Delhi, Agra, Varanasi, Mumbai und Kalkutta.
Hotels: Lucknow hat viele Hotels. Von Touristen Bungalows bis 5 Sterne-Hotels
Ayodhya
Ein bekannter Wallfahrtsort der Hindus, ist der Geburtsort des legendären
Helden Rama, einer frühen Inkarnation Vishnus. In Ayodhya sind in einer
Vielzahl alter und neuer Tempel die Rituale des orthodoxen Hinduismus zu sehen.
Allahabad
Diese heilige Stadt an den Ufern des Ganges ist eine der sieben heiligen Städte
der Hindus. Ihre besondere religiöse Bedeutung erhält sie durch
die Lage am Zusammenfluß von Ganges und Yamuna. Die Einmündung
trägt auch den Namen Triveni, da dem wahrhaft Gläubigen hier auch
die Quelle des legendären Flusses Sarasvati sichtbar wird. Alljährlich
findet hier die Magh Mela im Januar/Februar statt. Alle 12 Jahre findet hier
die Kumbh Mela statt. Die Hindus nennen die Stadt Prayag.
Höhe:
98 Meter
Klima (°C) : Sommer: Max 46.6, Min 27.2; Winter: Max
25.6, Min 10.5
Kleidung: Sommer: Baumwolle/Tropisch; Winter: Wolle
Sprachen: Hindi, Urdu, English.
Beste Saison: Oktober bis März
STD Code: 0532
Sehenswürdigkeiten:
Fort - im Fort steht eine Ashoka Säule mit Edikten Ashokas aus dem Jahre 232 v. Chr., Anand Bhawan, das Haus der Familie Nehru, das Museum mit einer sehenswerten Kunstsammlung aus Rajasthan.
Verkehrsverbindungen:
Allahabad ist mit allen wichtigen Städten Indiens durch Zug und Bus verbunden.
UP Airways verbindet Delhi dreimal in der Woche: Montag, Mittwoch und Freitag.
Hotels: Hotels sind in verschiedenen Klassen vorhanden.
Varanasi
Das inmitten des Ganges-Beckens gelegene Varanasi (Benares), auch Kashi genannt,
gilt wie Rom als die "Ewige Stadt". Varanasi ist die wichtigste
der sieben heiligen Städte der Hindus und auch eine der ältesten
Städte der Erde. Die Stadt ist nicht nur ein Wallfahrtsort, sondern zugleich
die geistige Hauptstadt traditioneller hinduistischer Kultur überhaupt.Am
heiligen Fluß der Inder ziehen sich die Ghats entlang, auf denen sich
stets Scharen von Gläubigen und Pilgern drängen. Das Bad im Ganges
reinigt von den begangenen Sünden und verspricht Absolution. Hier - umgeben
von Glockenklang, Hymnengesang der Priester, Blumenduft und dem Schauspiel
der "bathing ghats" (von Pilgern wimmelnde Badestellen) - können
Sie Einblick in die Religion des Hinduismus gewinnen. Wer das Befremden überwindet,
wird Varanasi mit anderen Augen sehen und fasziniert sein.
Fläche:
73.89 km²
Höhe: 80.71 Meter
Temperatur (°C): Sommer: Max 46, Min 32; Winter: Max
15.5, Min 5
Niederschlag: 11.1 cm (Juni bis September)
Kleidung:
-Sommer: leichte Baumwolle,
- Winter: Wolle
Sprachen: Hindi, Bengali, English.
Beste Saison: Das ganze Jahr, aber bevorzugt Oktober bis
März
STD Code: 0542
EP (European Plan): nur Unterkunft
AP (American Plan): Unterkunft mit drei Mahlzeiten
Sehenswürdigkeiten:
Von den zahllosen Heiligtümern der Stadt sollte man den Visvanath Temple
sowie die Tempel Durga Kund, Sankat Mochan (Schrein des Affengottes Hanuman),
Annapurna und Kal-Bhairava besichtigen.
Im 18. Jahrhundert ließ Raja Jai Singh eines seiner berühmten Observatorien in Varanasi erbauen. Das sehr gute Museum in der Hinduistischen Universität, Bharat Kala-Bhawan genannt, bietet eine reichhaltige Sammlung antiker und mittelalterlicher Skulpturen, Bilder, Handschriften und Textilien. Ramnagar Fort ist die Residenz der früheren Maharajas von Varanasi. Sehenswert ist auch das königliche Museum.
Verkehrsverbindungen:
Mit dem Flugzeug: Täglich Flüge von und nach Delhi,
Agra, Khajuraho, Kathmandu, Bhubaneshwar, Mumbai, Kalkutta, Luckuow
Mit der Bahn: Hervorragende Verbindungen mit allen Orten
Mit dem Bus: Der UP State Road Transport Corp. verbindet
alle näher gelegenen größeren Orte in Uttar Pradesh
Hotels:
Ein- bis Fünf-Sterne-Hotels. Es gibt Tourist Bungalows, Yogi Lodges,
Guest Houses und Ashrams
Ausflüge:
Sarnath
- 10 km nördlich von Varanasi liegen die Ruinen von Sarnath. Hier hielt
Buddha nach seiner Erleuchtung seinen fünf Anhängern in einem Hirschpart
seine erste Predigt. König Ashoka errichtete dort später eine Reihe
von Klöstern und Stupas. Zu den Sehenswürdigkeiten von Sarnath zählen
u.a. der Dhameka Stupa, ein bedeutender Sakralbau, sowie eine Ashoka-Säule.
Das örtliche archäologische Museum besitzt schöne Skulpturen,
die bei Ausgrabungen entdeckt wurden.
Kushinagar: Als Buddha nach Kushinagar kam, war er in seinem
80. Lebensjahr. Am Ufer des Hiranvati-Flusses traf er Parinivana, die den
traurigen Ananda tröstete. In Kushinagar ist Buddha auch gestorben. Bei
Ausgrabungen in dem letzten Jahrhundert hat man dabei die Statue eines sterbenden
Buddha entdeckt.
Gorakhpur liegt im nordöstlichen Teil von Uttar Pradesh und ist Ausgangspunkt
für Besuche der buddhistischen Pilgerzentren wie Kushinagar, Sravasti,
Piprahwa und Lumbini (Nepal). Es bestehen direkte Bahnverbindungen mit Allahabad,
Kanpur, Luckuow und Varanasi. Weiterhin besteht ein gutes Straßennetz
zwischen allen Städten von Uttar Pradesh und Lumbini, welches 10 Kilometer
von der indischen Grenze entfernt im Königreich Nepal liegt.
Himalaya-Region - Die interessantesten Städte sind die
Pilgerorte Haridwar und Rishikesh sowie die Erholungsorte Dehradun und Mussoorie,
Nainital und die Garhwal-Region. In der Himalaya-Region mit Tälern und
Hügeln und einem kühleren Klima als in den Ebenen entspringen die
meisten Flüsse von Uttar Pradesh.
Die Wälder des Himalaya mit Zedern, Eichen, Pinien, Rhododendren und
hohen Gipfeln bieten wunderschönes Naturschauspiel. Die höchsten
Berge sind hier:Nandadevi (7817m), Badrinath (7138m) Trisul (7120m), Dunagiri
(7066m) und Kedarnath (6843 m). Es bieten sich interessante Trekkingtouren
an. In der Garhwal Region liegen auch die wichtigen hinduistischen Pilgerorte
Yamunotri, Gangotri, Kedarnath, Badrinath und das Valley of Flowers (Tal der
Blumen).
Haridwar, zu Füßen der Siwalik-Berge gelegen,
ist einer der heiligsten hinduistischen Orte in Indien. Höhepunkt des
religiösen Lebens ist die Kumbh Mela, die alle zwölf Jahre hier
stattfindet.
Sehenswert sind vor allem die Badetreppen. Man sollte das Ghat bei Sonnenuntergang
zur abendlichen Arti-Zeremonie besuchen. Daksh Mahadev Tempel, Shiva-Tempel,
und Sati Kund sind die wichtigsten Heiligtümer, die etwa 4 km flußabwärts
in der Ortschaft Kankhal liegen. Weiter in Richtung Rishikesh liegen der Parmath
Ashram, Sapt Rishi Ashram und Sapt Sarovar. Ein anderer Weg führt zum
Mansa Devi Temple. Von dem 256 km entfernten Delhi ist der Ort in 6 bis 7
Stunden mit dem Bus oder Zug zu erreichen.
Rishikesh
24 km nördlich von Haridwar. Schon im Namen verbirgt sich die Bedeutung
des Ortes als Zentrum der Rishis, der heiligen Männer.
Rishikesh ist bekannt wegen seiner vielen Ashrams und Yogazentren. Heute ist
es ein Treffpunkt für Europäer, die hier Yoga und Meditation erlernen
und und hinduistische Religion und Philosophie studieren. Hier kann man sich
intensiv dem Studium von Yoga und Meditation widmen. Im Shivanand Ashram werden
täglich Yogakurse angeboten.
Rishikesh ist außerdem Ausgangspunkt für die heiligen Orte in der
Garhwal-Region des Himalaya.
Fläche:
11.20 km².
Höhe: 356 Meter.
Temperatur (°C): Sommer- Max.44.4, Min.29; Winter- Max.32.2,
Min.18.3.
Kleidung: Sommer- Baumwolle und tropisch; Winter- Dicke Wolle.
Sprachen: Garwali, Hindi, Punjabi, English.
Beste Saison: Das ganze Jahr
Hotels: Mittelklasse-Hotels, Tourist-Bungalows und Ashrams.
Wer sich vorher schriftlich anmeldet kann im Shivananda Ashram für einige Zeit leben und Yogakurse besuchen. Vom 2. bis 7. Februar jeden Jahres findet hier eine Yogawoche statt.
Dehradun
Dehradun liegt 42 km von Rishikesh entfernt und eignet sich als Ausgangsort
für Fahrten in die Garhwal-Region nach Mussoorie. In Dehradun ist der
Sitz des größten Forstforschungsinstituts Indiens.
Höhe: 640
Meter
Temperatur (° C): Sommer- Max 36.6, Min 16.7; Winter-
Max 23.4, Min 5.2
Kleidung:
- Sommer: Baumwolle
- Winter: Wolle
Sprachen: Garhwali, Hindi, English.
Saison: Das ganze Jahr
STD Code: 0135.
Verkehrsverbindungen:
Es bestehen gute Busverbindungen von und nach Dehradun.
Mussoorie
Mussoorie - 35 km von Dehradun entfernt ist diese Stadt der bevorzugte Sommerkurort
der Einwohner von Uttar Pradesh, Haryana und Delhi. Von Mussoorie aus kann
man Ausflüge in die Umgebung unternehmen und die Pilgerorte Gangotri
und Yamunotri besuchen. Ein Abstecher dorthin lohnt sich vor allem wegen des
wunderbaren Ausblicks auf das Panorama der Himalayakette.
Das Pilgerzentrum - Eine Reise in diese Gegend lohnt sich wegen der herrlichen Landschaft. Es gibt direkte Busverbindungen von Rishikesh und Haridwar aus zu den Pilgerorten Yamunotri, Gangotri, Kedarnath, Badrinath und das berühmte Valley of Flowers. Das Garhwal Mandal Vikas Nigam, Muni-ki-Reti in Rishikesh bietet organisierte Touren in diese Regionen.
Yamunotri
231 km nördlich von Rishikesh, liegt in 3165 m Höhe. Busverbindung
gibt es bis Hanuman Chatti. Die nächsten 13 km bis Yamunotri müssen
zu Fuß zurückgelegt werden. Der Tempel ist der Göttin Yamuna
geweiht. Große Anziehungskraft besitzen die zahlreichen heißen
Quellen rings um den Tempel, dessen Wasser in Becken geleitet wird.
Höhe :
3165 Metres.
Temperatur (°C): Sommer Max 20, Min 6; Winter Max unter
0, Min Schnee
Kleidung : Sommer- leichte Wolle, Winter- Dicke Wolle.
Languages Spoken : Hindi, Garhwali, English.
Beste Saison : Mai-Juni und September-Oktober.
Gangotri (3140 m)
Der Tempel am Bhagirathi-Fluß
ist der Göttin Ganga geweiht. Der Bhagirathi ist ein Quellfluß
des Ganges. Das Pilgerzentrum verdankt seine Heiligkeit der nahen Quelle des
Bhagirathi, der bei Gaumukh dem Gangotri-Gletscher entspringt.
Höhe:
3140 Meter.
Temperatur (°C): Sommer- Max.20, Min.5; Winter- Max unter
0, Min.Schnee
Kleidung: Sommer- leichte Wolle, Winter- Dicke Wolle.
Sprachen: Garhwali, Hindi, English.
Beste Saison: Mai-Juni und September-Oktober.
Kedarnath - Bis Gaurikund fährt man mit dem Bus von Haridwar oder von Gangotri zurück bis Ganganani und weiter mit dem Bus bis Gaurikund. Die letzten 14 km von Gaurikund bis Kedarnath werden zu Fuß, meist bergauf, zurückgelegt. Unterwegs gibt es Zwischenstops und Übernachtungsmöglichkeiten. Der Kedarnath-Tempel ist Gott Shiva geweiht. Die besondere Anziehungskraft des Shiva-Heiligtums beruht auf einem der 12 hier verehrten Jyotir-Lingam; den Hofziert die Statue eines Nandi, des Reittiers Shivas.
Unterkunft:
Zahlreiche kleine Hotels sind vorhanden.
Badrinath - Direkte Busverbindung von Haridwar nach Badrinath (324 km) und
298 km von Rishikesh (3100 m hoch gelegen). Er gehört zu einer jener
vier besonders heiligen Pilgerstätten des Subkontinents. Im 8. Jh. widmete
Sankracharya einen kleinen Tempel dem Gott Vishnu, der einst hier zusammen
mit Shiva gewohnt haben soll. Im Pilgerzentrum sprudelt eine heiße Quelle
mit reinigender Kraft (Tapti Kund).
Unterkunft: Tourist Bungalow, Guest House, Travellers Lodge und viele kleine Hotels und Ashrams.
Valley of Flowers und Hemkund See - 28 km von Badrinath entfernt liegt Govind Ghat, der Ausgangspunkt zum Valley of Flowers und Hemkund See. Der Ausflug zählt zu den schönsten und populärsten in Garhwal. Das etwa 10 km lange Tal, im Sommer mit Blumen übersät, zwischen 3000 und 4000 m hoch gelegen, wurde 1931 entdeckt. Das Valley of Flowers ist ein langgestrecktes Tal und hat über 1000 verschiedene Arten von Blumen. Am schönsten ist es im Juni und Juli. Etwa 6 km entfernt ist der Hemkund-See, wo der Sikh Guru Govind Singh in einem seiner früheren Leben meditiert haben soll.
Nandadevi - in 7816 m Höhe. Der Nationalpark Nanda Devi wurde erst 1936 entdeckt und 1980 auf einer Fläche von 630 qm zum Naturschutzgebiet erklärt. Um die seltene Flora und Fauna zu bewahren, ist der Zugang beschränkt.
Skifahren in Auli
Eine weitere Attraktion in den Bergen Garhwals, nicht weit südlich von
Joshimath, befindet sich der beliebte Wintersportort Auli, der schon mehrmals
Austragungsort der nationalen Meisterschaften war. Neben dem Sessel- und Skilift
wurde vor kurzem in Auli eine fast 4 km lange Seilbahn eröffnet, die
längste Asiens, die über Gorsain nach Joshimath führt. Die
dichten Nadel- und Eichenwälder vermindern die Windgeschwindigkeit auf
den Pisten. Es gibt einen herrlichen Ausblick auf die sich aneinanderreihenden
Berggipfel von Nandadevi, Kamet, Mana Parvat, Dunagiri, um nur einige zu nennen.
Das Skifahren wird in Auli zu einem beeindruckenden Erlebnis.
2. Nützliche Reiseinformationen
Ausweis/Visum:
Alle ausländischen Touristen benötigen einen gültigen Reisepaß und ein Visum, um in Indien einreisen zu können. Der Antrag auf ein Touristenvisum soll auf dem vorgedrucktem Visaformular mit zwei Paßfotos erfolgen. Für ein Visum mit sechsmonatiger Gültigkeit bezahlt man 50 € (mehrmalige Einreise)
Visaformular zum Herunterladen
Bei
Direktflug aus Europa: keine Impfungen vorgeschrieben
Bei einem vorherigen Zwischenaufenthalt (innerhalb der letzten 6 Tage vor
Einreise) in einem der aufgeführten Länder (Gelbfieber-Endemiegebiete
+ fettgedruckte Länder) wird bei Einreise eine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung
verlangt (ausgenommen Kinder unter 6 Monaten).
Eine Gelbfieber-Impfung kann - abweichend von den geltenden WHO-Informationen
- auch bei Einreise aus Südafrika verlangt werden.
Eine Gelbfieber-Impfbescheinigung ist erforderlich bei Einreise aus:
Angola · Äquatorialguinea · Äthiopien · Benin
· Bolivien · Brasilien · Burkina Faso · Burundi
· Ecuador · Elfenbeinküste · Franz. Guayana ·
Gabun · Gambia · Ghana · Guinea · Guinea-Bissau
· Guyana · Kamerun · Kenia · Kolumbien ·
Kongo, Rep. · Kongo, Dem. Rep. · Liberia · Mali ·
Niger · Nigeria · Panama · Peru · Ruanda ·
Sambia · SaoTomé & Principe · Senegal · Sierra
Leone · Somalia · Südafrika · Sudan · Suriname
· Tanzania · Togo · Trinidad & Tobago · Tschad
· Uganda · Venezuela · Zentralafr. Republik ·
Gesundheitsbestimmungen:
Generell empfehlen wir
eine Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A, Polio sowie Typhus Impfung.
Je nach Reisestil und Aufenthaltsbedingungen im Lande außerdem zu erwägen:
Hepatitis B (bei Langzeitaufenthalten u. engerem Kontakt mit der einheimischen
Bevölkerung), Tollwut (bei vorhersehbarem Umgang mit Tieren), Meningitis
(bei engerem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung, vorw. in der Trockenzeit,
bes. Delhi und nördl. Landesteile) und Jap. Enzephalis (bei besonderen
Aufenthaltsbedingungen in bestimmten ländlichen Gebieten. Impfstoff in
Deutschland nicht zugelassen. Beschaffung über Apotheken mit entsprechenden
Erfahrungen).
Eingeschränkte und geschützte Gebiete:
1) Für Darjeeling, Assam, Meghalaya und Tripura ist keine Genehmigung mehr vorgeschrieben. Ausländische Touristen können diese Staaten besuchen und sich dort frei aufhalten.
Eingeschränkte Gebiete:
2) Dia Andamanen und Nicobar-Inseln
(Municipal Area, Port Blair, Davelok Island, Long, Mayabunder, Diglipur, Rangat,
Jolly Buoy, South Cinque, Red Skin, Mount Darriet und Madhuban) sowie
Sikkim (Gangtok, Phodang, Rumtek, Pemayangtse).
3) Lakshadweep (Lakkadiven) - Nur im Rahmen einer sog. "Package Tour" durch das Hotel Casino, Willingedon Island, Kochi-682035, Tel.:0091-484-668221, Fax:0091-484-668001.
4) Arunachal Pradesh,
Manipur, Mizoram - Nur Gruppen von min. 4 Personen sind zugelassen, vorausgesetzt,
daß die gesamte Reise gebucht ist und die Landesarrengements durch einen
staatlich anerkannten indischen Reiseveranstalter vorgenommen werden.
Genehmigung in Indien durch: Alle "Foreigners Registartion Offices"
in Delhi, Mumbai, Kalkutta und Chennai oder durch indische Botschaften/Konsulate
5) Nagaland kann von Touristen
besucht werden!
Im Zuge der Unterstützung der Nord Ost Region hat die Indische Regierung
beschlossen, Tourismus in Nagaland zuzulassen. Bis vor kurzer Zeit, war Nagaland
verbotenes Gebiet. Touristen können nun die Bezirke Dimapur, Kohima,
Mokokchong und Wokha für maximal zehn Tage in einer Gruppe von mindestens
vier Personen besuchen. Die Begrenzung der Gruppe gilt nicht für Ehepaare.
Genehmigungen sind anzufordern
bei:
Ministry of Home Affairs. South Block. New Delhi.
Under Secretary, Ministry of Home Affairs, Foreigners Division, Lok Nayak
Bhavan, Khan Market, New Delhi 110 003
Directorate of Tourism, Nagaland, Kohima
Tel 0091 (370) 21607/ 22214/ 21945
Secretary, Tourism, Nagaland, Kohima
Fax- 0091 (370) 3306
In den großen Städten
erhält man überall europäische sowie orientalische Speisen.
In den ländlichen Gebieten und in einfachen Hotels ist die Küche
relativ einfach. Wir empfehlen hier vegetarisches Essen.
Die von uns empfohlenen Hotels befolgen alle Hygienevorschriften und werden
den Ansprüchen der Gäste aus Europa voll gerecht.
Bitte beachten Sie welches Wasser Sie trinken. Wir empfehlen kein Leitungswasser
zu trinken. Es gibt überall Mineralwasser zu kaufen. Bitte achten Sie
darauf, dass der Verschluss noch gebrochen wurde!.
Die indische Währung ist der Rupee - 100 Paise. Es gibt Münzen im Wert von 5, 10, 20, 25 und 50 Paise und 1 und 2 Rupees und Scheine im Wert von Rs 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100.
Wir empfehlen aus Sicherheitsgründen
den Hauptbetrag Ihrer Urlaubskasse in Traveller Cheques mitzubringen. Sie
werden in allen größeren Hotels und in Banken gewechselt. Bitte
bewahren Sie Ihre Umtauschbelege auf, da sie beim Rücktausch vorgelegt
werden müssen.
Am Flughafen sollten Sie kein Geld wechseln, da dort relativ schlechte Kurse
bezahlt werden.
Die meisten Hotels akzeptieren geläufige Kreditkarten (American Express, Visa, Master Card & Diners Club).
Bei der Ausreise aus Indien
benötigen Sie Rupees. Bitte behalten Sie ausreichend Geld in Landeswährung
zurück!
Die restlichen Rupees, die Sie noch haben, können auf der Bank am Flughafen
zurückgetauscht werden.
Das Reiseland Indien ist
unglaublich faszinierend, aber Sie müssen sich darauf einstellen, dass
Sie überall auf Bettler treffen werden.
Wir raten davon ab, Geld an Bettler zu verschenken. Es gibt viele professionelle
Bettler, die sich aufs betteln spezialisiert haben. Sie können dies nur
schwer unterscheiden.
Wenn Sie Geld spenden möchten, so wird Ihnen unsere Agentur vor Ort gerne
Adressen von Wohlfahrtsorganisationen nennen.
Indien ist ein sehr großes
Land und so vielseitig ist auch sein Klima. Man spricht auch manchmal vom
"Kontinent Indien".
In diesem riesigen Land können Sie sich das Wetter und die Temperatur
praktisch aussuchen. Im Prinzip gibt es drei Jahreszeiten - den Sommer, die
Regenzeit und den Winter. Die wärmste Jahreszeit ist zwischen Mai und
Juli. Wenn in Zentralindien die Temperaturen auf über 40 Grad steigen,
ist das die ideale Zeit, sich in der erfrischenden Kühle einer Hillstation
zu erholen. In den meisten Städten sorgen Klimaanlagen dafür, dass
das Leben normal weitergeht. Das ist auch die Trekking-Saison, in der die
Himalaya-Pässe für ein paar kurze, wertvolle Monate geöffnet
werden.
Im Juni setzt der Monsun an der Westküste im Süden ein, um dann nach Norden zu wandern, den er im Juli erreicht. Es regnet aber nicht den ganzen Tag, und vielleicht sind Sie ja mit denen einer Meinung, die sagen, dass dies im Wüstenstaat Rajastan die schönste Jahreszeit ist.
Im Oktober beginnt die beste Reisezeit. Blauer Himmel, milde Sonne und angenehme Temperaturen, nicht zu heiß und nicht zu kühl. Im Dezember und Januar kann es in den nördlichen Städten nachts recht frisch werden. In den Himalaya-Staaten gibt es sogar eine Skisaison, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut.
Die Inder sind i.d.R. sehr leger gekleidet (Jeans & T-Shirts). Sie müssen also keine elegante Garderobe mitnehmen. In kurzen Shorts oder durchsichtigen Kleidern sollten Sie in Indien nicht herumlaufen. Ansonsten gibt es keine Kleidervorschriften.
Es ist üblich, Portiers,
Kellnern, Fahrern und Führern Trinkgelder zu geben. In Rechnungen sind
diese nicht enthalten.
Im Hotel bzw. Restaurant erwartet man 10 % der Rechnung. In kleineren Hotels
müssen Sie nur ein paar Rupees (ca. Rs 10-15).
Kofferträger erwarten ca. Rs 10-15.
Der Chauffeur, der Sie während Ihrer Reise begleitet bekommt von uns
alle Ausgaben bezahle (Übernachtung, Mahlzeiten, Benzin, Parkgebühren
etc.). Sie sind daher nicht verpflichtet, den Fahrer Geld zu geben, können
aber gerne eine gute Leistung mit ein paar Rupees belohnen.
Da die Reiseführer von uns bezahlt werden, sind Sie nicht verpflichtet,
ein Trinkgeld zu geben. Sie können dies aber gerne tun.